Steinkirchen, St. Nicolai et St. Martini
Orgel von Arp Schnitger (1687)

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Gemeinde E-mail: KG.Luehekirchen-II(at)evlka.de | Internet: kirchealtesland.sethora.de

Informationen in Kürze

Im Jahre 1687 vollendete Arp Schnitger seinen Orgelneubau in Steinkirchen, bei dem er auch älteres Pfeifenmaterial (16. Jahrhundert) verwendete. Die Orgel wurde im Laufe der Jahrhunderte im Vergleich zu manch anderem Schnitgerschen Instrument relativ wenig verändert. 1947/48 und 1987 führte Rudolf von Beckerath (Hamburg) Restaurierungsarbeiten durch.

Steinkirchen, Schnitger-Orgel

Steinkirchen, St. Nicolai et St. Martini

Bilder

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Daten zur Orgel:

Disposition:
(28 / HW/BW/Ped)

Hauptwerk
Principal 8' S
Quintadena 16'H/S
Rohr Flöt 8' H/S
Octave 4' ++
Nassat 3' H/S
Octave 2' ++
Gemshorn 2' S
Sexquialtera II S
Mixtur IV-VI S/B
Cimbel III B
Trompet 8' S


Brustwerk
Gedact 8' S/B
Gedact 4' S/B
Quinte 3' +
Octave 2' S
Spitz-Flöth 2' S
Tertzian II S/B
Scharff III-V S
Krumphorn 8' H/S


Pedal
Principal 16' S
Octav 8' W
Octav 4' S
Nachthorn 2' B
Rausch-Pfeiffe II S/B
Mixtur IV-V S/B
Posaun 16' S
Trompet 8' S
Cornett 2' S/B

Pfeifenmaterial:
++ = vor Hoyer
H = Dirck Hoyer (1581)
S = Arp Schnitger (1687)
+ = nach Schnitger
W = Georg Wilhelm Wilhelmy (1775)
B = Rudolf von Beckerath (1987/1991)

Manualumfang: C,D,E,F,G,A - c'''
Pedalumfang: C,D,E - d'
Manualschiebekoppel
Zimbelsterne (W)
Tremulant

Winddruck: 74 mm WS
Tonhöhe: 3/4 Ton über normal
Stimmung: ungleichschwebend

Bau-/Restaurierungsgeschichte

1581
Vertrag mit Dirk Hoyer (Hamburg) wegen Verbesserung und Erweiterung der einmanualigen Orgel (Tonumfang F-g², a²); ältestes erhaltenes Orgelbauschriftstück des alten Landes.

1685/87
Neubau durch Arp Schnitger. 6 alte Register werden wieder verwendet.

1704
Reparatur durch Arp Schnitger

1763
Reparatur durch Johann Matthias Schreiber (Glückstadt)

1773
anbringen der Gipsgardinen über der Orgel

1775
Überholung Georg Wilhelm Wilhelmy (Stade), dabei Einbau eines Sperrventils für das Pedal und Auswechseln des Gedackt 8’ im Pedal gegen eine Oktave 8’.

1843
„Grundreparatur“ durch Philipp Furtwängler (Elze).

1893
Einbau eines Magazinbalges durch Heinrich Röver (Stade).

1909
Bis auf 5 Holzpfeifen (C-G) ersetzt Heinrich Röver (Stade) Schnitgers Holzpfeifen des Gedackt 8’ durch Metallpfeifen.

1947/48
Restaurierung durch Rudolf von Beckerath (Hamburg).

1987
Erneute Restaurierung durch Rudolf von Beckerath (Hamburg), dabei Wiedereinbau der originalen Schnitger Manualklaviaturen und Rekonstruktion der Balganlage.

(Quellen: Denkmalorgeln zwischen Elbe und Weser, Orgeln in Niedersachsen)

NOMINE MITGLIEDER:

GEFÖRDERT DURCH:

Land Niedersachsen, Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Ostfriesische Landschaft Ostfriesland Stiftung Oldenburgische Landschaft Orgelakademie Stade Landschaftverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden Lüneburgischer Landschaftsverband Organeum - Orgelakademie Ostfriesland