Bevern, Kirche zum Heiligen Kreuz
Orgel von Heinrich Röver & Söhne (1880)
Kontakt:
E-mail: info(at)orgelakademie.de | Navigation: Hauptstr. 27,
27432 Bremervörde (OT Bevern)
Gemeinde E-Mail: bevern(at)kkbz.de
Informationen in Kürze
Die Röver-Orgel in Bevern stammt aus dem Jahre 1880. Sie wurde im
Jahr 1987 von der Fa. Führer restauriert, wobei der ursprüngliche
Zustand der Orgel weitestgehend erhalten wurde. Die Orgel besitzt
zwei Manuale und ein Pedal.

Bevern, Kirche zum Heiligen Kreuz
Bilder
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Daten zur Orgel:
Disposition:
(16 / II / Ped)
I. Manual
Principal 8’ R/F
Bordun 16’ R
Gamba 8’ R
Hohlflöte 8’ R
Octave 4’ R/F
Octave 2’ F/R
Mixtur 2-3f. R
II. Manual
Salicional 8’ R
Flauto traverse 8’ R
Lieblich Gedackt 8’ R
Flauto dolce 4’ F/R
Waldflöte 2’ P/F
Pedal
Subbass 16’ R
Principalbass 8’ R
Gedacktbass 8’ R
Octave 4’ R
Pfeifenwerk:
R= Röver
P=Peternell (1907)
F=Führer
Manualkoppel
Pedalkoppel (Peternell)
Winddruck: 75 mm WS
Tonhöhe: 440 Hz (bei 17° C)
Stimmung: gleichstufig
Bau-/Restaurierungsgeschichte
Die Orgel wurde 1880 von Heinrich Röver & Söhne aus Stade gebaut. Die Manuale
wurden mit Schleifeladen, die Pedallade mit der sogen. Röver-Lade
gebaut, d.h. einer mechanisch angesteuerten Registerkanzellenlade.
1907 führte die Fa. gebr. Peternell aus Seligenthal (Thüringen)
Reparaturen und Veränderungen durch. 1917 mussten die zinnernen
Prospektpfeifen abgegeben werden, was aber nur zum Glück die Hälfte
der Pfeifen betraf. 1927 bekam die Orgel dafür Zink-Pfeifen.
1970 gab es Pläne, die Orgel zu „barockisieren“. Die Gemeinde hatte
aber eine Elektronenorgel angeschafft und die Röver-Orgel schwieg
für lange Zeit.
Es hatte sich aber inzwischen ein Wandel in der Beurteilung der
romantischen Orgeln und der Restaurierungspraxis ergeben.
Bei der grundlegenden Restaurierung durch die Fa. Führer, die 1987 beendet wurde, wurden in beiden Manualen je ein 2’-Register
ergänzt.
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