Böhmerwold, Ev.-ref. Kirche
Orgel von Johann Gottfried Rohlfs (1828)

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Informationen in Kürze

1703 entstand eine kleine, von Bäumen umsäumte Kirche mit gedrungenem Westturm. Der erste Pastor in der neuen Kirche war Pastor Samuel Knotnerus, dessen Grabplatte noch heute rechts neben dem Abendmahlstisch liegt. Der Bau der Kirche wurde damals durch den Verkauf der Sitzplätze finanziert. In den hinteren Reihen der Kirche kann man noch heute einige dieser alten Originalbänke bewundern. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer wieder baulich verändert. So betritt man sie heute durch den später entstandenen Glockenturm. Der Eingang, von Engeln umrahmt, trägt die hebräische Inschrift: "Dies ist das Tor zu Gott hin. Gerechte werden durch das eingehen. Schauet, schauet auf ihn". 1828 wurde die Kirche vergrößert.
Auf einer geschwungenen Empore wurde 1828 eine Orgel von besonderer Klangschönheit errichtet, die nach mündlicher Überlieferung aus der Schlosskapelle in Aurich stammt. Vermutlich handelt es sich aber um eine von dem Orgelbaumeister Rohlfs aus Esens instandgesetzte, ältere Barockorgel unbekannter Herkunft. Sie besitzt 7 Register mit angehängtem Pedal und wurde zunächst 1890 durch Johann Diepenbrock aus Norden und 1989 von einer Orgelwerkstatt aus Krummhörn restauriert. Windlade, Keilbälge und Klaviaturen sowie einige Register konnten aus dem Originalinstrument übernommen werden.

(Stand: 27.12.09; www.genealogie-forum.de, 27.12.09; www.ostfriesischelandschaft.de, 27.12.09)

Böhmerwold, Ev.-ref. Kirche, Rohlfs-Orgel

Böhmerwold, Ev.-ref. Kirche

Bilder

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Daten zur Orgel:

Disposition:
(7 / I /angeh. Ped.)

Manual
Praestant (P) 4' o
Gedackt 8' */r
Gedackt 4' */r
Octave 2' o
Quinte 1/3' */o (ab c'' 2 2/3')
Mixtur II o
Gamba 8' + (urspr. Trompete 8')

Pfeifenwerk:
o = Johann Gottfried Rohlfs, Esens (1828)
* = unter Verwendung älterer Pfeifen
+ = Johann Diepenbrock, Norden (1890)
r = Orgelwerkstatt, Krummhörn (1989)

Manualumfang: C - f'''
Pedal (angehängt): C - g

Windlade o
2 Keilbälge o
Klaviaturen o

Tremulant

Winddruck: 62 mm/WS
Tonhöhe: normal
Stimmung: ungleichstufig

Bau-/Restaurierungsgeschichte





NOMINE MITGLIEDER:

GEFÖRDERT DURCH:

Land Niedersachsen, Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Ostfriesische Landschaft Ostfriesland Stiftung Oldenburgische Landschaft Orgelakademie Stade Landschaftverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden Lüneburgischer Landschaftsverband Organeum - Orgelakademie Ostfriesland