Kehdingbruch, St. Jürgen (St. Georg)
Orgel von Georg Wilhelm (1816/17)
Kontakt:
E-mail: info(at)orgelakademie.de | Navigation: Osterende 61, 21785
Belum-Kehdingbruch
Informationen in Kürze
Die Orgel in Kehdingbruch wurde von dem Stader Orgelbauer Georg
Wilhelm 1816/17 erbaut. Zuvor hatte man erwogen, die
Schnitger-Orgel des Johannisklosters Hamburg, die heute in Cappel
zu finden ist, in Kehdingbruch aufzustellen.
In Kehdingbruch baute Wilhelm dann ein bemerkenswertes Orgelwerk
mit 16 Registern, verteilt auf ein Manual mit 11 und Pedal mit 5
Registern.
Dieses Instrument blieb über die Zeit in bemerkenswerter
Vollständigkeit erhalten und es konnten Pläne abgewehrt werden, das
Instrument vollständig umzubauen und zur 2-Manualigkeit zu
erweitern. 1959 wurde das Instrument ein erstes Mal durch die Fa.
Alfred Führer behutsam restauriert. Eine Restaurierung des
gewachsenen Zustandes wurde 2003 durch die Orgelbauwerkstatt
Bartelt Immer durchgeführt.

Kehdingbruch, St. Jürgen
Bilder
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Daten zur Orgel:
Disposition:
(16 / I/Ped)
Manual
Principal 8 fuß (P)) W
Quintade 16 fuß (C-H 8' Ton, ab c° 16') W
Gedact 8 fuß W
Octave 4 fuß W
Quinte 3 fuß W
Flöte 4 fuß W
Octave 2 fuß W / I (Disk.)
Sesquialter 2 fach W / I (Disk.)
Mixtur (3-) 4 fach W / I (Disk.)
Vox humana 8 fuß W / G (Bass)
Tromet 8' B/D (Teilung bei h° / c') W
Pedal
Untersatz 16 fuß W
Octave 8 fuß W
Octave 4 fuß W
Dulcian 16 fuß W
Tromet 8 fuß W
Pfeifenwerk:
W = Georg Wilhelm (Stade) 1816
F = Alfred Führer (Wilhelmshaven) 1959 / 1960
G = Fa. Carl Giesecke (Göttingen), eingebaut und intoniert von
Führer 1959 / 1960
I = Bartelt Immer (Norden) 2003
Manualumfang: CD – c’’’
Pedalumfang: CD – c’
Vox Muta I
Tremulant I
Cimbel Stern (Akkordglocken) W
Pedalkoppel F
Ventil I
Mechanik W / F / I
Windladen W
Gehäuse W / I
Balganlage I
Winddruck: 66 mm WS
Tonhöhe: ca. 3/4 Ton über „heute normal“
Stimmung: wohltemperiert (1/6-Komma-Stimmung)
Bau-/Restaurierungsgeschichte
NOMINE MITGLIEDER:
GEFÖRDERT DURCH:

















