Langwarden, St. Laurentius
Orgel von Hermann Kröger und Berendt Huss (1650)
Kontakt:
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26969 Langwarden
Informationen in Kürze
Die Orgel in der St. Laurentiuskirche zu Langwarden gehört in den
Kreis der Instrumente von ganz überragender Bedeutung. Der Prospekt
trägt die Jahreszahl 1650, das Instrument ist 1651 in der Kirche
aufgestellt, das Gehäuse erhielt 1655 eine erste Farbfassung. Als
Erbauer werden Hermann Kröger und dessen Geselle Berendt Huss
vermutet, das hervorragend erhaltene Instrument stammt somit aus
der Werkstatt, in welcher der junge Arp Schnitger seine Lehrjahre
verbrachte. Bemerkenswert sind unter vielen anderem auch die
original erhaltenen Springladen.

Langwarden, St. Laurentius
Bilder
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Daten zur Orgel:
Disposition:
(21 / HW/BW/Ped)
Hauptwerk
Praestant 4’
Gedackt 8’
Quintadena 8’
Spitzflöte 4’
Scharf Quint 3’
Oktave 2’
Nasatquint 11/3’
Mixtur 4-6f. *
Trompete 8’ *
Brustwerk
Gedackt 8’
Blockflöte 4’
Schweizerpfeife 4’
Oktave 2’
Cimbel 3f. *
Krummhorn 8’ *
Pedal
Untersatz 16’
Praestant 8’
Oktave 4’
Mixtur 4f. *
Posaune 16’ *
Cornett 2’ *
Pfeifenwerk:
Die mit * gekennzeichneten Stimmen: Alfred Führer 1934, die übrigen
Register: 1650.
Manualumfang: C,D,E,F,G,A-c’’’
Pedalumfang: C,D,E,F,G,A-d’
Manualkoppel
Springladen (Manual, Pedal)
Bau-/Restaurierungsgeschichte
1650 Neubau durch Hermann Kröger und Berendt Huss
1651 Aufstellung in der Kirche
1705 Reparatur durch Arp Schnitger (neue Mixturen, neuer Dulzian 8‘
statt Krummhorn 8`, Überarbeitung der übrigen Rohrwerke)
1818 Reparatur durch Schmid I
1934 Restaurierung durch Alfred Führer (Wiederherstellung der
ursprünglichen Disposition, neuer Balg)
1976, 1978 und 1983 Restaurierung durch Alfred Führer Orgelbau (Fritz Schild)
Literatur:
NOMINE MITGLIEDER:
GEFÖRDERT DURCH:






















