Lüdingworth, St. Jacobi der Ältere
Orgel von Antonius Wilde und Arp Schnitger (1598 / 1692/93)
Kontakt:
E-mail: info(at)orgelakademie.de | Navigation: Jacobistr. 23, 27478
Cuxhaven.
Gemeinde E-mail: ingo.duwensee(at)ewetel.net
Informationen in Kürze
Die Wilde/Schnitger-Orgel in der Lüdingworther St. Jacobi-Kirche ist die zweite hier befindliche. Sie wurde ursprünglich 1598/99 mit ca. 20 Registern von Antonius Wilde aus Otterndorf erbaut und nach der Hadeler Gottesdienstordnung solistisch im Wechselgesang mit der Gemeinde eingesetzt. Mit der sich schnell entwickelnden Orgelkunst wurde schon 1682/83 von Arp Schnitger eine wesentliche Erweiterung vorgenommen, so dass die Orgel nun 35 Register besaß. 1981/82 wurde sie von Jürgen Ahrend, Leer-Loga, restauriert und 1998 mitteltönig eingestimmt.

Lüdingworth, St. Jacobi d.Ä.
Bilder
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Daten zur Orgel:
Disposition:
(35 / HW/RP/BW/Ped)
Oberwerk
Principal 8' W
Quintadene 16' W/S
Rohrfloit 8' W
Octave 4' W
Hohlfloit 4' W
Nahsat 3' W
Octave 2' W
Rauschpfeife II W/S
Mixtur V W/S
Zimbel III A
Trommette 8' W
Brustwerk
Gedacktes 4' W
Quintfloit (ab c') 3' W
Octave 2' W/S
Scharff III S
Regal 8' W
Rückpositiv
Principal 4' A/S
Gedact 8' W
Spitzfloit 4' S
Octava 2' S
Waldflöt 2' S
Siflit 1 1/2' S
Sexquialtera II S
Terzian II S
Scharff IV - VI S
Dulcian 16' S/A
Pedal
Principal 8' S
Untersatz 16' W
Octava 4' W
Nachthorn 2' A
Rauschpfeife II W
Mixtur V A
Posaune 16' S
Trommett 8' W
Cornet 2' A
Pfeifenwerk:
W = Antonius Wilde (1598)
S = Schnitger (1682/83)
A = Jürgen Ahrend (1981/82)
Manualumfang: C,D,E,F,G,A - c''', Pedalumfang: C,D,E - d'''
Manualschiebekoppel BW an HW / Cimbelstern / Vogelgesang /
Tremulant
Winddruck: 70 mm WS
Tonhöhe: ca. 1/2 Ton über normal
Stimmung: mitteltönige Einstimmung mit 8 reinen Terzen (1999 durch
Ahrend)
Bau-/Restaurierungsgeschichte
Die Orgel von Antonius Wilde, die 1599 fertig gestellt wurde, löste bereits ein älteres Instrument von
Matthias Mahn ab.
1683 wurden der Umbau und die Erweiterung des Instrumentes von Antonius
Wilde durch Arp Schnitger, bzw. seines Gesellen Weber fertig
gestellt.
1746 ersetzte Jacob Albrecht den Dulcian des RPs gegen eine Vox humana
8’
1796-1798 fügte Georg Wilhelm Wilhelmy das Dis im Pedal ein und tauschte den
Cimbelstern gegen "Harmonischen Glocken" aus.
1930-1931 wurde die Orgel durch Furtwängler & Hammer repariert.
1960-1961 wurde eine Restaurierung im Sinne der "Orgelbewegung"
durchgeführt, indem der Winddruck erniedrigt, darauf eine
Neuintonierung vorgenommen und eine neue Mechanik eingebaut wurde.
1981-1982 wurde eine Restaurierung von Jürgen Ahrend durchgeführt, die die
Orgel wieder auf den Schnitger-Zustand brachte. Zunächst wurde
allerdings eine wohltemperierte Stimmung nach Werckmeister
eingestimmt.
1999 während der 400-Jahr-Feier der Orgel konnte die reine mitteltönige
Stimmung wieder in Gebrauch genommen werden. Diese wurde ebenfalls
durch J. Ahrend Orgelbau realisiert.
NOMINE MITGLIEDER:
GEFÖRDERT DURCH:













