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Der Orgel in der Großen Evangelisch-Reformierten Kirche zu Leer kommt eine besondere Bedeutung zu. Mit einer 400jährigen Geschichte ist das Instrument eines der ältesten in Ostfriesland. Duch Veränderungen, die von Beginn an dieser Orgel vorgenommen wurden, entwickelte sie sich von einem anfänglich kleinen Instrument schließlich zu einer großen, repräsentativen Stadtorgel.
Jede der zeitlich datierbaren Veränderungen kann einem bekannten Orgelbaumeister zugeordnet werden. Unter diesen befinden sich auch solche mit internationalem Ruf, wie beispielsweise Marten de Mare in der Nachfolge des niederländischen Hendrik Niehoff, oder Albertus Anthoni Hinsz aus der Schnitgerschule.
Das Ziel der von NOMINE in Auftrag gegebenen, von Jürgen Ahrend und Winfried Dahlke durchgeführten Forschungsarbeiten, war es, herauszufinden welche der verbliebenen Pfeifen und Bauteile welchen Meister zugeordnet werden können, und festzustellen, welche Veränderungen sie im Laufe der Zeit erfahren haben.
Für diese Arbeiten wurde zunächst das historische Pfeifenmaterial ausgebaut und anschließend alle Pfeifen vermessen und untersucht.
Die Untersuchungsergebnisse, die unter anderem die Daten jeder einzelnen historischen Pfeife, sowie deren wesentliche Merkmale umfassen, sind nun in einem teilweise handschriflichen, viele Fotografien beinhaltenden Forschungsbericht zusammengetragen worden.
Der vollständige Bericht ist als book on demand bei NOMINE auf Anfrage gegen eine Schutzgebühr (Selbstkostenpreis) erhältlich.

NOMINE MITGLIEDER:

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