Scharnebeck, St. Marien
Orgel der Gebr. Hillebrand im historischen Gehäuse (1754)

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Gemeinde Internet: www.kirche-scharnebeck.de

Informationen in Kürze


Scharnebeck, St. Marien, Hillebrand-Orgel im historischen Gehäuse von 1754

Scharnebeck, St. Marien

Bilder

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Daten zur Orgel:

Disposition:
( / II/Ped)

Manual

Pedal

Manualumfang:
Pedalumfang:

Bau-/Restaurierungsgeschichte

15.Jahrhundert : "Orgelspiel" und "Organist" sind im Scharnebecker Zisterzienserkloster belegt, jedoch nicht das zugehörige Instrument, Ende 17. Jahrhundert Zerfall und Abriss der alten Kirche.

1754 einmalige Orgel mit 4-oktaviger Tastatur, 16 Registern von anonymus wird aufgestellt. Das Gehäuse mit dem erhaltenen Prospekt ist eine Schenkung des Amtmann G.L. v. d. Schulenbourg.

1895 Neubau durch Carl Johann Heinrich Röver, Stade. Es werden keine alten Pfeifen verwandt, das Gehäuse wird um jeweil zwei Flachtürme aussen erweitert und eine pneumatische Orgel eingebaut. Ebenfalls ist die (eventuell erst später eingebaute) Zimbelstern-Mechanik abgängig

Hauptwerk

Bordun 16‘
Prinzipal 8‘
Gamba 8‘
Hohlflöte 8‘
Oktav 4‘
Gemshorn 4‘
Mixtur IV
Cornett III

Positiv (steht hinter dem HW

Geigenprincipal 8‘
Salizional 8‘
Flaute Dolce 8‘
Lieblich Gedackt 8‘
Flaute amabile 4‘

Pedal

Violon 16‘
Subbass 16‘
Prinzipalbass 8‘
Gedacktbass 8‘
Posaune 16‘

1939 erfolgt die erste "Klangverbesserung" durch Gustav Steinmann,
Vlotho-Wehrendorf unter Verwendung einiger Röver-Register.
Ab diesem Jahr wird der Kalkant durch ein "elektrisches Pumpwerk" ersetzt.

Hauptwerk

Bordun 16‘
Prinzipal 8‘
Hohlflöte 8‘
Oktave 4‘
Waldflöte 2‘
Quinte 2 2/3‘
Mixtur IV
Krummhorn 8‘

Positiv

Geigenprincipal 8‘
Lieblich Gedackt 8‘
Flaute amabile 4‘
Querflöte 2‘
Sesquialtera II

Pedal

Subbass 16‘
Principal 8‘
Oktavbass 4‘
Nachthorn 2‘
Posaune 16‘


1954 versucht Emil Hammer, Hannover, eine weitere "Klangverbesserung" und ersetzt dabei das komplette Hinterwerk. Ein nicht-klingendes Prinzipal 4' Register mit Überlänge steht im Prospekt.

Hauptwerk

Bordun 16‘
Prinzipal 8‘
Quintade 8‘ 5
Oktave 4‘
Gemshorn 2‘
Quinte 2 2/3‘
Schalmey 8‘
Prinzipal 4‘

Positiv

Gedackt 8‘
Prinzipal 4‘
Waldflöte 2‘
Sifflöte 1 1/3‘
Zimbel III

Pedal

Subbass 16‘
Holzprinzipal 8‘
Oktave 4‘
Mixtur III
Posaune 16‘

Quellen (gem. exaudi, J. Scharnop): Hillebrand, M., Altwarmbüchen; Archive von St. Marien, Scharnebeck und der Schifferkirche, Lüneburg

NOMINE MITGLIEDER:

GEFÖRDERT DURCH:

Land Niedersachsen, Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Ostfriesische Landschaft Ostfriesland Stiftung Oldenburgische Landschaft Orgelakademie Stade Landschaftverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden Lüneburgischer Landschaftsverband Organeum - Orgelakademie Ostfriesland